© Iris Nieland

Zum Brandanschlag gegen Uwe Junge

In der Nacht zum letzten Donnerstag wurde ein mutmaßlicher Brandanschlag auf das Auto der Frau unseres AfD-Fraktionsvorsitzenden Uwe Junge verübt. Nachbarn entdeckten das brennende Fahrzeug um 3 Uhr nachts und alarmierten sofort Feuerwehr und Polizei. Während der Wagen vollständig ausbrannte, konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus, in dem Junge mit seiner Frau schlief, verhindert werden. Dennoch wurde auch das Haus beschädigt, unter anderem durch platzende Fenster. Laut Polizeipräsidium Koblenz entstand ein geschätzter Schaden von 15.000 Euro.

Handelt es sich um eine Form “rechter Gewalt”, gegen die es mal wieder mit aller Härte vorzugehen gilt? Brandstiftung scheint nämlich in der Vorstellung mancher etablierter Politiker auf das Spektrum rechts der SPD begrenzt. Immerhin war Junge deshalb erst kürzlich “Brandstiftung” vorgeworfen worden. Der Vorwurf kam von dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Mainzer Landtag, Roger Lewentz, und blieb vom Präsidenten unwidersprochen und nicht gerügt. Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der auf “rechte Gewalt” hinweist: Der “sexistische” Hintergrund dieser Tat. Der dürfte doch schon dadurch deutlich werden, dass die womöglich rechten Täter das Fahrzeug der Ehefrau zum Anschlagsobjekt wählten. Eine Aktion von Männern, die sich also gegen Frauen richtete? So wie in der vorletzten Kölner Silvesternacht?…

Doch lassen wir einmal solche Erklärungsmuster linken Stils außer Acht. Die Tat gegen Uwe Junge ist nämlich wahrlich kein Einzelfall. Ähnliche Taten häufen sich gerade gegen so genannte “Rechtspopulisten”. Erst im letzten Jahr wurde Junge Opfer eines tätlichen Angriffs, höchstwahrscheinlich durch “Antifaschisten”, in Mainz. Damals erlitt er Verletzungen im Gesicht, wegen derer er operiert werden musste. Man denke bei der aktuellen Tat aber auch an unmittelbar vorangegangene Anschläge gegen AfD-Politiker, beispielsweise in Rödermark und Offenbach. In den vorangegangenen Jahren wurden bereits die Autos von Frauke Petry und Beatrix von Storch angezündet.

Dies alles ist das Resultat eines Stimmungsklimas, dass derzeit von etablierten Politikern, in Medien und zuletzt auch bei der Fastnacht erzeugt wird. Die anonymen Täter fühlen sich von den Eliten in Politik und Medien gedeckt sowie als Vollstrecker des “allgemeinen Willens”. So können sie weitgehend ungefährdet gegen politisch missliebige Kritiker agieren. Das kennen wir auch aus anderen Ländern.

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