Iris Nieland (AfD): Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Das Statistische Bundesamt hat im letzten Herbst den „Gender Pay Gap“ – in Deutschland soll der bei 23 Prozent liegen – etwas genauer unter die Lupe genommen, als Gewerkschaftsfunktionäre oder hier unsere Antragsteller das zu tun pflegen, und festgestellt: zwei Drittel der „Lücke“ hängen von Arbeitsplatzstruktur, Berufs- und Branchenwahl, Ausbildungsstand, Arbeitszeitmodell etc. ab.

Lohnunterschiede werden von einer gewissen Klientel überdramatisiert.
Die Unterschiede sind bei weitem nicht so dramatisch wie dargestellt, die Gründe sind vielfältig und individuell und haben wenig mit dem mangelnden Einsatz des sozialistischen Rasenmähers und viel mit individueller Entscheidungs- und Vertragsfreiheit zu tun.

Wertschätzung von Lebensleistung sollte sich nicht ausschließlich auf Berufstätigkeit und Erwerbsarbeit beschränken. Gerade in der Corona-Krise hat sich wieder einmal gezeigt, wie wertvoll die Familienarbeit ist, die Mütter und Väter gleichermaßen leisten.
Trotzdem ist nirgendwo der Pay Gap größer als bei einer Mutter, die mindestens die gleiche, für unsere Gesellschaft unendlich wichtige Arbeit leistet wie eine Erzieherin in der KiTa – aber dafür keinen einzigen Euro erhält.

Wir sollten gemeinsam dafür kämpfen, dass häusliche Erziehungs- und Pflegeleistungen monetär deutlich stärker anerkannt werden als bisher – beispielsweise über ein Landeserziehungsgeld aber auch über eine stärkere Anerkennung bei der Rente.

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